Das Format, um das Sie nie gebeten haben
Kaum jemand nimmt sich vor, eine WEBP-Datei zu erzeugen. Sie klicken ein Bild auf einer Website mit der rechten Maustaste an, speichern es und stellen fest, dass das Ding auf dem Schreibtisch eine Endung trägt, mit der Ihr Bildbetrachter nichts anfangen kann. Websites liefern WEBP aus, weil es kleiner ist und Seiten schneller laden; der Nebeneffekt ist ein Download, der sich außerhalb des Browsers überall wie ein Fremder benimmt.
Die Umwandlung in JPG löst das in einem Schritt und dauerhaft. Ihr Browser kann WEBP längst lesen, und genau darauf beruht der ganze Trick dieser Seite: Sie dekodiert das Bild mit demselben Code, der es auf der ursprünglichen Website angezeigt hat, und schreibt daraus ein JPG. Kein Plug-in, kein Upload, kein Warten.
Wo die JPG-Fassung wirklich zählt
- Upload-Formulare. Jobportale, Schadensmeldungen und Behördenseiten führen fast ausnahmslos nur JPG und PNG auf.
- Druck. Fotolabore und Druckertreiber weisen WEBP häufig rundweg ab.
- Office-Dokumente. Ältere Versionen von Word, PowerPoint und Pages können kein WEBP einfügen.
- Weitergabe an andere. Ein JPG öffnet sich auf dem Handy des Empfängers, ohne dass man darüber reden muss.
Hatte das Bild einen transparenten Hintergrund und soll der erhalten bleiben, nehmen Sie stattdessen die Option PNG im Formatschalter oben. Und wenn Sie in Wahrheit ein Dokument zusammenstellen und keine Bildersammlung, packt JPG in PDF die Bilder in eine einzige Datei, die Portale akzeptieren.